MOGADISCHU: Die radikal-
islamische Shebab-Miliz in Somalia hat jede Verwicklung in einen Bombenanschlag in einem Hotel der Hauptstadt Mogadischu bestritten, bei dem am Donnerstag nach neuen
Angaben mindestens 22 Menschen getötet worden sind. Die Rebellen hätten von dieser Tragödie aus den Medien erfahren, erklärte ein Sprecher der Miliz. - In dem Hotel
hatten Studenten bei einer Feier ihre Abschlussdiplome erhalten, als sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Unter den Toten sind auch drei Minister der
von den Islamisten hart bedrängten Übergangsregierung.